Liste der alternativen Möglichkeiten bei Depression, die ich gegen meine Depression und Angststörung ausprobiert habe

In diesem Artikel liste ich in loser zeitlicher Reihenfolge alle Dinge auf, die ich gegen meine Depression und meine Angstzustände bzw. Panikattacken ausprobiert habe.

Bitte beachte!: An erster Stelle sollte immer eine psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung nach den Leitlinien stehen. Meiner Meinung nach kann man eine solche Leitlinienbehandlung in Absprache mit Arzt oder Heilpraktiker aber alternativ unterstützen.

Bevor Du von dieser Liste selbst etwas ausprobierst, solltest Du Dich umfassend über die jeweilige Methode informieren und vor deren Anwendung auf jeden Fall mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker sprechen ob die Methode für Dich geeignet ist oder nicht.

Falls Du selbstverletzungsgefährdet bist, darfst Du auf keinen Fall ein Risiko eingehen, ich rate Dir in solchen Fällen dringend von jeglichen Experimenten ab. Frage vorsichtshalber bitte unbedingt auch Deinen Arzt oder Heilpraktiker.

Ich spreche hier nicht! die Empfehlung aus, eines dieser Dinge auszuprobieren. Ich berichte lediglich davon was ich selbst ausprobiert habe.

Nun aber zu meiner Liste. Ich notiere zu jedem Punkt wie gut dieser mir geholfen hat. Bitte beachte, dass dies meine persönliche Wertung ist und für Dich persönlich anders ausfallen könnte. Wenn ich schreibe „keine Auswirkung“, heißt das, dass der Stoff auf mich keine Auswirkung hatte. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass es auch auf Dich keine Auswirkung haben würde. Ich werde mit der Zeit zu jedem Listeneintrag noch einen ausführlichen Artikel schreiben und die einzelnen Themen noch näher beleuchten.

  • Camufit, Vitaminpräparat nach HP Müller Burzler -> Verschlechterung der Symptome
  • Methusalem Ernährung nach HP Müller Burzler -> keine Auswirkungen
  • Mandeln und Essener Brot nach HP Müller Burzler -> keine Auswirkungen
  • Bio Safran Fäden -> leichte antidepressive Wirkung (bitte beachte die Sicherheitshinweise im Artikel zu Safran)
  • Bio Kurkuma -> keine Auswirkungen
  • Fleischknochenbrühe nach dem Buch Gut and Psychology Syndrome -> dies war am Anfang mein bestes antidepressives Mittel
  • Vitamin E nach DGE Empfehlung -> keine Auswirkungen
  • Vitamin B, Super B Komplex (ohne Inositol) -> keine Auswirkungen
  • Vitamin B Komplex von Pure -> Verschlechterung der Symptome (ich führe die Verschlechterung auf das Inositol zurück)
  • Vitamin C Hochdosis nach Linus Pauling -> sehr starke Verschlechterung der Symptome. Achtung vor Vitamin C Hochdosis! Gefährlich!
  • Zink nach DGE Empfehlung -> leichte Verbesserung der Symptome
  • Vitamin D nach Dr. Raimund von Helden -> erst kurze Verschlechterung, anschließend deutliche Verbesserung der Symptome
  • Vitamin A, nach Linus Pauling -> keine Auswirkungen
  • Omega 3 (EPA) -> leichter antidepressiver Effekt
  • Jod, nach Kyra Hoffmann, Achtung!: Jod ist in falscher oder unvorsichtiger Dosierung gefährlich! (unbedingt vorher das Buch von Kyra Hoffmann lesen) -> anfangs leichte Verschlechterung, danach deutliche Verbesserung der Symptome
  • Basenbäder mit Basensalzen (nicht Natron pur) -> deutliche Verbesserung der Angstsymptomatik, siehe auch mein Artikel über Basenbäder.
  • Ausdauertraining nach Dr. Strunz -> keine Auswirkungen
  • Sungazing (Sonnenbaden) -> leichte Antidepressive Wirkung
  • Zen Meditation, regelmäßig -> leicht verbesserte Impulskontrolle in Angstsituationen
  • HNC, Human Neuro Cybrainetics -> deutliche entstressende Wirkung auf den Körper, keine direkte Wirkung auf die Psyche
  • Zeolith -> Verschlechterung der Symptome
  • Bentonit -> Verschlechterung der Symptome
  • Flohsamenschalenpulver -> keine Auswirkungen
  • Frisch gepresste Gemüsesäfte -> Verschlimmerung der Angstsymptomatik
  • Chlorella, Chlorenergy -> Verschlimmerung aller Symptome
  • Ölziehen -> keine Auswirkungen
  • S-Acetygluthation -> keine Auswirkungen
  • Lasea -> war in der Anfangsphase hilfreich gegen meine Schlafstörungen
  • Alpha-Liponsäure -> keine Auswirkungen
  • Magnesium -> Reduzierung der Nervosität, Verbesserung von Herzrhytmusstörungen die ich mal kurz hatte.
  • Bärlauch (als Teil einer Entgiftung nach Dr. Klinghardt) -> keine Auswirkungen
  • Solidago/Goldrute (als Teil einer Entgiftung nach Klinghardt) -> keine Auswirkungen
  • Leberkraft Daily (als Teil einer Entgiftung nach Dr. Klinghardt) -> keine Auswirkungen 
  • Selen -> führte bei mir zu Herzrhythmusstörungen, gleich wieder abgesetzt
  • Take me Glücksbahrung, nach Dr. Rüdiger Dahlke -> keine Auswirkungen
  • Impact Whey Protein -> starke Verschlechterung der Symptome
  • Komplex aller essentiellen Aminosäuren -> starke Verschlechterung der Symptome
  • Frische Ananas mit Orange (nach Heiler … den Namen muss ich noch raussuchen) -> leichte antidepressive Wirkung
  • Frische/getrocknete Papaya -> leichte antidepressive Wirkung
  • Antidepressive Früchte und Beeren nach Anthony Williams, Medical Food -> gute antidepressive Wirkung
  • QiGong, die acht Brokate -> keine Auswirkungen
  • QiGong, der kleine Energiekreislauf -> energetisierende Wirkung
  • Tryptophan (potentiell problematisch in Kombination mit Antidepressiva) -> keine Auswirkungen
  • Darmsanierung nach HP Alexandra Stross sowie HP Dominik Golenhofen (Agenki) -> sehr gute antidepressive Wirkung sowie richtig gut gegen die Angstzustände, bisher für mich persönlich mein bestes Mittel von allem was ich bisher ausprobiert habe.
  • Primavera Lavendelöl -> etwas beruhigende Wirkung
  • Primavera Muskatellersalbeiöl -> leicht antidepressive Wirkung
  • CBD Hanftee -> keine Auswirkungen
  • CBD Öle, verschiedene Hersteller (Medihemp 5%, Cibdol 4%, Cannabin 8%) -> Erhöhung der Nervosität, unruhigerer Schlaf.
  • Mizellen Curcumin (Acurmin Plus) -> leichte antidepressive Wirkung
  • Bitterstern Kräutertropfen -> keine Auswirkungen
  • Klassische Homöopathie (nur mit einem Heilpraktiker für klassische Homöopathie, auf keinen Fall selbst behandeln) -> mal kaum Wirkung, mal sehr starke Wirkung. Hängt von der Wahl des richtigen Mittels ab.
  • Gerstengras/Weizengras -> keine Auswirkungen
  • Nüsse aller Art -> keine Auswirkungen
  • Mariendisteltee bio -> keine Auswirkungen
  • Brennesseltee bio -> keine Auswirkungen
  • Knoblauch/Knoblauch gefriergetrocknet -> keine Auswirkungen
  • Selbst hergestellter/gezüchteter Kefir -> keine Auswirkungen
  • Selbst hergestellter Joghurt aus Lebendkulturen -> keine Auswirkungen
  • Orthomol vital m -> ganz leichte antidepressive Wirkung
  • L-Glycin -> keine Auswirkung
  • Vitamin B3 hochdosiert als Niacin, nicht Niacinamid, (Vorsicht vor den Flushes) -> leichte antidepressive Wirkung
  • Vitamin B12 als Methylcobalamin hochdosiert -> keine Auswirkung
  • L-Carnitin -> keine Auswirkung
  • Rocky Mountain Phyto Essentials -> keine Auswirkung
  • Taurin -> keine Auswirkung
  • Coenzym Q10 -> keine Auswirkungen
  • TMS Lösung D33 nach HP Müller Burzler -> keine Auswirkung
  • Kreatin -> keine Auswirkung
  • Bachblüten Pastillen von DM -> keine Auswirkung
  • Meta Rescue Edelstein Essenz -> keine Auswirkung
  • Bachblüten Rescue Tropfen -> beruhigende Wirkung
  • Astaxanthin -> Erhöhung des Blutdrucks, sonst keine Auswirkungen
  • Grüne Papaya Kapseln -> als Teil der Darmsanierung von HP Golenhofen sehr hilfreich
  • 5-MTHF/Quatrefolic(R) (Folat in seiner aktiven Form anstatt der schädlichen Folsäure) -> fand ich ein klein wenig hilfreich
  • Folsäure -> ein wenig hilfreich, aber potentiell krebserregend, lieber aktives Folat als Folsäure.
  • L-Glutathion -> keine Auswirkungen
  • Calcium -> keine Auswirkungen
  • Kalium -> keine Auswirkungen
  • Quercetin -> keine Auswirkungen
  • Litothanmium Calcarea -> Keine Auswirkungen
  • Spirulina -> Keine Auswirkungen
  • OPC -> Keine Auswirkungen
  • NAC / N-Acetyl-Cystein -> Keine Auswirkungen
  • EFT Klopfakupressur -> ein klein wenig hilfreich in Angstsituationen
  • EFT Magnetfeldmeridianaktivierung -> hilfreich in Angstsituationen
  • Barfuß laufen -> leichte antidepressive Wirkung
  • Kalt duschen -> leichte antidepressive Wirkung
  • Yoga -> leichte antidepressive Wirkung
  • Blackstrep/schwarze Molasse -> keine Auswirkungen
  • Heilsteine -> fand ich persönlich gut, hilft aber evtl. nur wenn man daran glaubt.

Dinge, die ich zwar gekauft hatte, mich aber nicht getraut hatte diese auszuprobieren, da ich sehr vorsichtig bin wenn es um das Ausprobieren neuer Substanzen geht:

  • S-Adenosylmethionin/SAMe -> Soll genauso stark wirken wie ein potentes Antidepressivum. Da ich bereits schon ein Antidepressivum nahm, habe ich mich nicht getraut S-Adenosylmethionin/SAMe auszuprobieren.
  • NADH -> Es gibt tolle Erfahrungsberichte und ein Buch dazu von Petra Schürmann. Der sogenannte NADH Boost, von dem NADH Anwender berichten, hatte mich davon abgehalten das auszuprobieren. Für Petra Schürmann und ihren Mann war NADH aber wohl der durchschlagende Erfolg.
  • Lithium (Lithiumorotat) -> erhält man auf dem europäischen Markt in niedriger Dosierung als Nahrungsergänzugsmittel, ich bin aber überfragt ob das dann in Deutschland legal ist, wenn man es in Europa kaufen kann/darf. Es gibt positive Erfahrungsberichte von Anwendern der Niedrigdosis. In hoher Dosis auch als psychiatrisches Medikament im Einsatz, erfordert dann aber regelmäßige Blutuntersuchungen.
  • Ashwaganda, auf Deutsch Schlafbeere -> soll das ultimative pflanzliche Mittel gegen Angst sein. Hatte ich mir in bio Qualität besorgt, mich aber nicht getraut das zu nehmen. Ich konnte nur einen einzigen Erfahrungsbericht finden, bei dem es nach langjähriger Einnahme zu einer Abhängigkeitssituation gekommen ist. Ansonsten soll es wohl nicht abhängig machen.
  • 5-HTP, die Vorläuferstufe von Serotonin, problematisch in Kombination mit Antidepressiva die das Serotoninlevel erhöhen.
  • California Poppy, empfohlen vom Medium Anthony Williams, keine Ahnung wie man das anwendet.
  • Melatonin, wird von Dr. Klinghardt zur Entgiftung des Gehirns empfohlen, vermtlich problematisch in Kombination mit Antidepressiva (da nachts Serotonin in Melatonin umgewandelt wird), als Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich.

Was ich gar nicht erst in Erwägung gezogen hatte, da illegal oder anderweitig schwierig oder fragwürdig:

  • Marijuana/Haschisch -> soll stark depressiven Effekt haben
  • Andere illegale Drogen -> sollen ebenfalls depressiv wirken
  • Ketamin -> wird mittlerweile in einigen Kliniken zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, ist legal sonst aber wohl nicht zu bekommen.
  • EKT, Elektrokrampftherapie -> wird nur noch in sehr schweren Fällen angewendet wenn alle anderen Behandlungsversuche erfolglos geblieben sind.

Ich habe die homöopathischen Mittel, die ich ausprobiert habe, nicht in dieser Liste aufgeführt. Das liegt daran, dass man für die Auswahl des richtigen homöopathischen Mittels einen guten Heilpraktiker für klassische Homöopathie braucht. Die Angabe der homöopathischen Mittel, die ich genommen hatte, wäre für Dich damit vollkommen sinnlos und kontraproduktiv.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn mir auffällt, dass ich noch etwas vergessen habe, das ich ausprobiert hatte, dann werde ich das noch nachtragen.

Und zur Sicherheit nochmal der Hinweis: Sprich bitte unbedingt mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker bevor Du alternative Möglichkeiten ausprobierst.

Hast Du selbst schon Erfahrung mit alternativen Möglichkeiten bei Depression gemacht? Wenn ja, würde ich mich wirklich irre darüber freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilen würdest. Egal ob als Kommentar oder über das Kontaktformular.

Haftungsausschluss:
Die Nutzung dieser Informationen geschieht auf eigene Verantwortung, sie ersetzen keinesfalls die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Vor Anwendung der Informationen sollte ein Arzt oder Heilpraktiker befragt werden. Bei körperlichen und psychischen gesundheitlichen Problemen empfehle ich die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten und die Befolgung der vereinbarten Therapie!

11 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Stefan,

    zunächst mal danke für Deine Übersicht.
    Und: Hut ab! Davon hab ich nicht mal 10% oder so durch…!

    Ich kann ergänzend von folgenden meiner Erfahrungen berichten – ebenfalls in mehr oder weniger zeitlicher Reihenfolge:

    – Iberogast: Seit meiner Gastritis 2011/12 bis heute: Eines meiner verläßlichsten Mittel gegen akute Magenübersäuerung, aber auch Streß-, Druck- und Völlegefühl im Magen. (Während der schwer akuten Gastritis von 2012 bis 2013 hat allerdings nur noch Pantoprazol geholfen.)

    – Vitamin D: Seit Dezember 2013 bis heute; zunächst ein paar Monate lang Tropfen à 2.000 IE; seit längerem 1 Vigantolette am Tag à 1.000 IE: Anfangs scheinbar recht wirksam, auch war mein Vitamin D-Spiegel zu der Zeit im kritischen Bereich. Mittlerweile ist er allerdings i.O., und eine besondere antidepressive oder angstbefreiende Wirkung kann ich ihm für mich nicht mehr zuschreiben. Leider…

    – Baldriparan für die Nacht, 1x abends: Seit Juli 2014 bis heute: Schlaffördernde, beruhigende Wirkung für die Nacht. Ganz selten kommt es mal vor, daß eine Tablette nicht hilft, dann nehme ich ausnahmsweise eine zweite oder mache mir eine heiße Milch mit Honig. Aber i.d.R. sehr verläßlich.

    – Heiße Milch mit Honig, 1x abends bei Bedarf: Schlaffördernde, beruhigende Wirkung

    – Neurodoron 2x täglich: Dez 2014 bis Feb 2015: Evtl. eine leichte Verbesserung der Symptome. Absetzen wegen Einnahme eines homöpathischen Präparats

    – Schüsslersalze 3-4x täglich: Dez 2014 bis Feb 2015: Von meiner Schwiegermutter empfohlen. Evtl. eine leichte Verbesserung der Symptome.

    – Arsenicum Album: Ab Feb 2015: Homöopathisches Präparat, von einem psychiatrischen Homöopathen verschrieben. Evtl. eine leichte Verbesserung der Symptome.

    Das „Problem“ der Wirksamkeitseinschätzung an den letzten drei Mitteln ist, daß die Einnahme parallel zur Einnahme von 30-40 mg Fluoxetin (SSRI) stattgefunden hat. Somit ist es schwer für mich festzustellen, welchen Anteil an meiner Symptomverbesserung das SSRI hatte und welchen die alternativen Mittel. Ganz ohne Wirkung waren sie aber sicher nicht, und wo ich das so lese, sollte ich mir mal wieder eine neue Packung Neurodoron besorgen 😉

    – 1 Tasse Tee abends (diverse Entspannungstees, bspw.von Teekanne, oder auch Hopfen- und Schlaftee): Beruhigende, schlaffördernde Wirkung

    – Lasea 1x täglich: April 2017 bis August 2017: Evtl. eine leichte beruhigende Wirkung. Ich habe Anfang April 2017 mein Fluoxetin komplett ausgeschlichen und bin auf pflanzliche Präparate als Substitute ausgewichen (Lasea, PassioBalance). Leider war die Wirkung allerdings nicht so durchschlagend, denn seit gestern habe ich nun doch wieder damit begonnen, mein Fluoxetin zu nehmen. Vielleicht war auch 1x täglich (morgens) zu wenig, und ich hätte vielleicht abends auch noch 1x nehmen sollen…? Im Zuge der neuerlichen Fluoxetin-Einnahme lasse ich Lasea aktuell erstmal weg.
    Oder… doch weiter nehmen… unschädlich, keine Wechselwirkungen?

    – PassioBalance, 1-2x täglich bei Bedarf: Seit April 2017 bis heute: Verläßliche beruhigende Wirkung, die allerdings nur für ein paar Stunden anhält

    – Omega-3-EPA: Seit Anfang Juli 2017: Keine nennenswerte Wirkung. Anfangs haben mich die Schilderungen aus dem TLC-Buch von S. Ilardi noch euphorisch gestimmt. Nach über vier Wochen Omega-3-Einnahme kann ich jedoch leider nicht erkennen, daß dies meiner neuerlichen depressiven Schlitterfahrt signifikant entgegenwirken würde. Schaden tut es aber sich auch nicht, weswegen ich die Kapseln weiternehme. Nur der große Befreiungsschlag, den ich mir davon – auch im Zusammenhang mit Bewegung, Sonnenlicht und sozialen Kontakten – erhofft hatte, ist bisher leider ausgeblieben.

    – Vitamin-B-Kombi-Präparat: Keine nennenswerte Wirkung, schadet aber sicher auch nicht

    – Magnesium 300 mg oder 500 mg, 1x täglich nach viel Bewegung / Sport: Keine nennenswerte Wirkung, dürfte aber in jedem Fall sinnvoll sein, um die körperlichen Reserven nicht unnötig anzuzapfen.

    – Bachblüten Rescue Tropfen, 1-2x täglich bei Bedarf: Verläßliche beruhigende Wirkung. Ich bin über meine Frau an die Tropfen gekommen, die noch welche von ihrer Kur übrighatte. Ich war zunächst skeptisch, bin Dir, Stefan, aber sehr dankbar, für Deine ebenfalls positiven Erfahrungen hierzu. Denn dann habe ich sie mir offenbar nicht eingebildet 🙂 Und da ich noch dazu wie gesagt anfangs ein bißchen skeptisch war, also nicht bedingungslos daran geglaubt habe, wie man es für Bachblütenmittel ja gerüchteweise tun sollte, damit sie auch wirken, scheinen sie wohl wirklich zu wirken.
    Nur mal gucken, wo wir die kleine Pipettenpulle nach dem Urlaub jetzt versteckt haben *g*

    – Bewegung / Sport: Mal mehr, mal weniger stimmungsaufhellende Wirkung. Nur selten allerdings ganz ohne Effekt.
    Vorsicht: Langsam steigern und an die unter der Depression geringere Leistungsfähigkeit herantasten!! Meiner Erfahrung nach schlägt eine anfängliche Stimmungsaufnahme nämlich spätestens am nächsten Tag ins Gegenteil um, wenn man es übertrieben hat! In der Depression sollte man sich auf keinen Fall dazu zwingen, sportlich über seine Grenzen hinauswachsen zu wollen!

    – Basenbäder: Ich habe erst drei in ziemlichen großen Abständen zueinander genommen und konnte bisher noch keinen positiven Effekt bemerken. Ich habe allerdings vor, die Bäder nun, nach dem Sommerurlaub, 2-3x / Woche zu nehmen. Achtung: Unbedingt auf die Wassertemperatur achten! Bei meinem zweiten Bad war die Temperatur mit 39-40°C zu hoch, so daß ich nach ner knappen Viertelstunde total fertig abbrechen mußte. Die Temperaturempfehlung, die bei dem Badesalz angegeben ist, sollte man unbedingt einhalten (bei mir 37,5°C – keine Ahnung, ob es da Abweichungen gibt – bin bis dato nicht der große Bader gewesen)!

    @Stefan:
    Da Du so viel ausprobiert hast, gehe ich mal fast davon aus, daß Du das entscheidende Heilmittel für Dich auch noch nicht gefunden hast, oder?
    Darf ich fragen, welche der Mittel Du davon heute noch nimmst, und wie Du Dich zwischenzeitlich damit an den meisten Tagen fühlst? Hältst Du Dich nur über Wasser, oder kommst Du gut über den Tag, die Wochen…? Nimmst Du noch ein echtes Medikament, oder konntest Du diese bereits alle erfolgreich absetzen?

    Liebe Grüße, Danke für Deinen Blog, und halt die Ohren steif 🙂

    Alex

    • Hallo Alex,

      vielen herzlichen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen. Ich find das super wertvoll.

      Einige Sachen, die Du nennst, kenne ich auch noch.

      Neurodoron hatte meine Freundin immer im Haus, hatte ich selbst aber nicht ausprobiert.

      Baldrian hat einen echt guten Ruf. Verwunderlich, dass ich das damals bei meinen Schlafstörungen nicht ausprobiert hatte. Die Schlafstörungen hatte ich glücklicherweise nur kurz ganz am Anfang der Episode.

      Ja, Sport bei Depression ist so eine Sache. Soll ja super helfen gegen Depression, aber wenn man zuviel macht verkehrt es sich leider schnell ins Gegenteil. Ich bin geradelt wie ein Verrückter bis es dann schlagartig viel schlechter wurde.

      Was ich heute noch nehme:

      – Omega 3
      – Vitamin D (Erhaltungsdosis)
      – Vitamin A
      – Super B Komplex ohne Inositol
      – Camu Camu (Vitamin C)
      – Magnesium

      Was ich heute noch mache:

      – Basenbäder ein bis zweimal die Woche.

      Ich nehme zurzeit noch ein Medikament, da ich mich noch nicht so stabil/sicher gefühlt hatte um das abzusetzen. Auch wenn das Medikament gefühlt nur 5% Verbesserung gebracht hat. Aber ich habe gelernt, dass alles seine Zeit hat. Auch die Zeit zum Absetzen wird sicher bald kommen (das ist das letzte Medi, ich hatte ursprünglich mal noch mehr genommen).

      Was für mich das Beste von allem war:

      – Darmsanierung nach HP Dominik Golenhofen (Agenki.de) und HP Alexandra Stross (Buch: Natürlich entgiften), beides kombiniert war mein persönlicher Superbooster.
      – Basenbäder mit basischem Badesalz (Golden Heart oder Jentschura)

      Für mich hat sich als viel hilfreicher herausgestellt, was ich alles aus meinem Körper herauslassen kann (vielleicht Loslassen damit auch im übertragenen Sinne), anstatt das was ich meinem Körper zugeführt habe. Dinge meinem Körper zuzuführen hatte mir nie viel gebracht. Nur ganz am Anfang die Knochenfleischbrühe zur Mineralstoffversorgung.

      Aber ich möchte das in neuen Blogbeiträgen gerne noch alles ausführlicher darlegen.

      Liebe Grüße
      Stefan

      • Moin Stefan,

        > „Für mich hat sich als viel hilfreicher herausgestellt, was ich alles aus meinem Körper herauslassen kann (vielleicht Loslassen damit auch im übertragenen Sinne), anstatt das was ich meinem Körper zugeführt habe.“

        Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
        Leider ist für die meisten wahrscheinlich echt ein Weg bis zu dieser Erkenntnis, weil einem ja die ganzen Pharmakonzerne & Co. suggerieren, man müßte alles mögliche zuführen.
        Unter anderem Dank Deines Blogs komme ich aber auch so allmählich an diesen Punkt.

        Seit ich Deinen neuesten Beitrag oben gelesen habe, habe ich mir auch das eBook zum Medical Food von A. Williams besorgt und gleich damit losgelegt. Von seinem „Geist“ mag man halten, was man will – aber in dem, was er sonst schreibt, steckt, glaube ich, eine ganze Menge Wahrheit. Bsp. schwächeres Sonnenlicht: Bin ich 100% von überzeugt, daß er Recht hat: Wir waren letztes Jahr im April auf Island, und da konnten wir allesamt schon am ersten Tag feststellen, wie kristallklar die Luft und das Licht dort ist. Kein Wunder: Isländische (Schwer)Industrie kann man an noch nicht mal einer Hand abzählen. Nach dieser Erfahrung fällt es mir nicht schwer, seinen übrigen Aussagen zu glauben – dazumal ich ohnehin auch schon vorher so manches in der Richtung im Verdacht hatte. Daß einem Wissenschaft und Forschung nicht alles erzählen, was sie wissen und nicht wissen, ist ja auch nicht neu.

        Wie dem auch immer sei: Gestern Abend auf dem Heimweg noch bei nem Bio-Supermarkt gehalten, nen Apfel gekauft und spazieren / cachen gegangen. Kurz vor dem Cache war zufälligerweise (oder aus Vorsehung…?) noch ein kleiner Obststand, wo ich ein Schälchen Blaubeeren erstanden habe, die ich dann auf dem Rückweg zum Auto gemütlich gemümmelt hab 🙂

        Gerade wieder nen Apfel gegessen, ein weiterer und ne Banane liegen bereit. Dazu ein paar Nüsse.

        Hoffe wirklich, daß mir das nochmal was bringt.

        Zum Beispiel hab ich mich bis zu meiner Gastritis vor vier fünf Jahren recht mainstream-mäßig normal ernährt: Viele Kohlenhydrate; (zu)viel Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln. Salat und Gemüse schon auch, aber weniger als heute, Obst – ja, hin und wieder, aber auch viel zu wenig.
        Seit ich mich im Zuge meiner Gastritis dann mal in diverse Themen eingelesen habe, habe ich meine Kohlenhydrate-Zufuhr massiv zurückgefahren. Friteusen-Gedöns nur noch ganz selten. Abends fast immer Salat mit Mozzarella oder Thunfisch, maximal 1-2 Scheiben Knäckebrot dazu. Seitdem habe ich magen-/gastritisseitig praktisch Ruhe.
        Umgekehrt spüre ich recht bald, wenn ich das mal nicht vernünftig aufrechterhalten kann, wie beispielsweise im Urlaub oder einer mehrtägigen Dienstreise.

        Deswegen bin ich durchaus davon überzeugt, daß Williams mit seinen Aussagen im Kern 100% Recht hat.

        Jetzt hoffe ich nur, daß ich das Ruder da auch irgendwie wieder rumreißen kann und mir mehr Obst und Gemüse dabei helfen, meinen Stoffwechsel etc. weiter zu verbessern.

        Ansonsten mag man an seinen „Geist“ und die Engel glauben oder nicht – etwas beruhigendes und friedliches hat es auf alle Fälle. Und darüber hinaus gibt es sicher ein paar Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich wissenschaftlich nicht erklären und beweisen lassen.

        • Hallo Alex,

          für wie seriös man A. Williams halten mag oder nicht, hängt vermutlich davon ab wie offen man dafür ist, dass es noch Dinge darüber hinaus gibt, welche die Wissenschaft nicht beweisen kann.

          Er empfiehlt ja eine Reihe an Früchten, Beeren und Blattsalate bei Depression. Und da fällt es eben auch nicht weiter schwer, das einfach mal auszuprobieren. Unabhängig davon, ob man an seine Informationsquelle glaubt oder nicht.

          Ich bin ein großer Fan von Heidelbeeren/Blaubeeren geworden. Die mochte ich eigentlich schon immer, hatte sie früher aber fast nie gekauft.

          Herzliche Grüße
          Stefan

  2. Guten Morgen Stefan,

    hast Du bitte mal ganz konkrete Links auf die Darmsanierungen von HP Stross und HP Golenhofen? Oder geht das aus einem ihrer Bücher hervor?

    Danke & Gruß,
    Alex

    • Ok, hab die Agenki-Seite gefunden. Das müßte die Richtige sein, oder?

      Weitere Frage jetzt:
      Hast Du mal einen / den Agenki-Schwermetalltest machen lassen / gemacht? Falls ja, mit welchem Ergebnis?

      • Hallo Alex,
        es gibt nur eine Agenki Seite, das ist die Richtige. Nein, Schwermetalltest habe ich nicht machen lassen. Mit Schwermetallausleitung würde ich nicht auf eigene Faust losziehen. Das ist so heikel und da kann so viel schiefgehen, dass ich soetwas wenn dann nur mit einem sehr erfahrenen Behandler/Heilpraktiker machen würde, der sich sehr gut mit Schwermetalltest und Schwermetallausleitung auskennt.
        Liebe Grüße
        Stefan

      • Guten Morgen Stefan,

        danke für die Antworten 🙂

        Nein, eine ausgesprochene Schwermetallausleitung hatte ich im ersten Schritt auch noch nicht vor. Lediglich mal interessehalber einen Test machen (lassen).

        Meinst Du, man kann den Agenki-Test Zuhause selbst problemlos durchführen?
        Oder hast Du ansonsten eine Idee, wie ich herausfinde, welcher Heilpraktiker in meiner Umgebung solche Tests und ggfs. Ausleitungen durchführt? Ich vermute / befürchte mal fast, ich muß deren Homepages alle einzeln durchgehen oder sie sogar durchtelefonieren, oder?

        Was ich mit den Ergebnissen dann mache, steht dann auf einem ganz anderen Blatt.

        Mit den Darmreinigungen werde ich mich dann auch mal beschäftigen.
        Habe mir gestern im Bioladen schonmal Aloe-Vera-Saft besorgt und genehmige mir davon morgens und abends einen Schluck. Bringt vielleicht auch schonmal ein bißchen was in der gewünschten Richtung, und schaden wird es jetzt sicher auch nicht.
        Wo ich frische Aloe Vera zum Aufschneiden und Essen herbekommen soll (A. Williams), hab ich noch nicht raus… obwohl… wenn ich so darüber nachdenke, dürfte es doch dafür jede Aloe Vera-Pflanze tun, die ich mir für die Wohnung kaufe. Oder? Und dann selbst „ernten“ und verarbeiten…?

        LG und einen schönen Mittwoch,
        Alex

        • Hallo Alex,
          ich würde nichteinmal den Schwermetalltest ohne professionelle Unterstützung alleine machen. Ich kenne Fälle bei denen schon der Provokationstest zu riesen Problemen geführt hat. Das ist echt zu gefährlich. Mach das bitte nur mit einem Profi und nicht alleine.
          Mit Aloe Vera habe ich noch keine Erfahrung.
          Liebe Grüße
          Stefan

          • Danke für die Einschätzung.
            Das wußte ich noch nicht. Es liest sich auf Agenki so einfach…
            Aber dafür sind 270€ dann doch echt heftig, wenn dann auch noch das Risiko gegeben ist.
            Dann mal sehen.

            🙂

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